P-Seminar  "Astronomische Beobachtungen" 2021/2022.

 

Hier informiert das P-Seminar Astrophysik über Veranstaltungen und Beobachtungen!

 

Demnächst: Workshop "Entwickeln eines Planetenbildes des Jupiters".

Weitere Informationen folgen zu gegebener Zeit über ausgewählte Kanäle.

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Workshop "Entwickeln eines Planetenbildes des Saturns":

Nachdem wir an unserem Planetenbeobachtungsabend einige Bilder des Saturns und des Jupiters aufgenommen haben, haben wir an einem Nachmittag eine Veranstaltung für interessierte Schüler organisiert, bei der jeder Teilnehmer erfahren konnte, wie man aus der rohen Bilddatei, die man aus der Kamera bekommt, ein fertiges Planetenfoto herstellt. Dabei durfte sich jeder Teilnehmer unter Führung und direkter Betreuung durch das P-Seminar ein eigenes Planetenbild entwickeln.

Während dieser Entwicklungsprozess im normalen Umgang mit  Bildern nicht sehr aufwendig, bzw. gar nicht notwendig ist, verwenden wir für unsere Fotos ganze drei verschiedene Programme, um die Rohdaten Stück für Stück in ein fertiges Bild zu erhalten.

Im oberen Bild zeigt ein Teilnehmer unseres Seminars den anderen, wie man mit Auto Stakkert (Programm für Windows) ein Planetenbild automatisch analysiert und in ein Format bringt, das man mit weiteren Programmen weiterbearbeiten kann. Im unteren Bild sieht man dann den letzten Schritt der Arbeit, bei dem die vier Bilder, die den Rot-/ Grün-/Blau- und Alphawert eines Bildes darstellen zu dem einen Endresultat zusammengefasst werden. Dafür kann handelsübliche Bildbearbeitungssoftware, wie Gimp oder Photoshop verwendet werden.

Wir haben uns sehr über die vielen Teilnehmer gefreut und hoffen, dass auch jeder mit seinem eigenem Planetenbild etwas mit nach Hause nehmen kann, auf das er stolz sein kann.

Jeder der so ein Bild auch gerne hätte kann gern an unserem Workshop zur Entwicklung von Bildern des Jupiters teilnehmen. Das Datum werden wir noch hier auf der Website rechtzeitig bekanntgeben.

Als Abschluss ist unten eines der Resultate zusehen, dass wir bei unserem Workshop entwickelt haben.

 

Vergangener Beobachtungsabend des P-Seminars:

Dieser Abend war einer der wenigen verbliebenen Tage im Jahr, an denen man Jupiter und Saturn gut beobachten konnte, denn durch die Bewegung der Erde und der beiden anderen Planeten verändert sich die Position dieser am Himmel stetig.

Nach dem Aufbau des Teleskops hielten wir einen kurzen Vortrag zur Information über die beiden Planeten. Außerdem zeigten wir anhand eines Vergleiches von Entfernungen anhand von Abständen auf dem Pausenhof, die ansonsten schwer vorstellbaren Entfernungsverhältnisse zwischen den Objekten in unserem Sonnensystem.  

Dann ging es zum interessantesten Teil des Abends über, dem Beobachten. Mit dem menschlichen Auge konnte den ganzen Abend über Saturn und Jupiter, als zwei relativ nah beieinander gelegene helle Punkte erkennen. Durch unser Teleskop war aber ein viel höherer Grad an Detail möglich. Die Ringe des Saturns, auf den wir unser Teleskop als erstes richteten waren einwandfrei zu beobachten und man konnte sogar die Textur auf der Planetenoberfläche erkennen. Das untere Bild zeigt ein entwickeltes Bild des Saturns, das wir an diesem Abend aufgenommen haben.

Nachdem Alle staunend den Saturn durch unser Teleskop betrachtet hatten, nahmen wir den Jupiter ins Visier. Hier gab es noch mehr Details zu entdecken, wie zum Beispiel seine Monde, die als kleine weiße Punkte neben dem Jupiter selbst zu sehen waren oder auch die durch Sturmsysteme geformte Atmosphäre des Jupiters. Der größte Mond in unserem Sonnensystem, namens Titan, der um den Jupiter kreißt, war mit etwas Glück auch zu erkennen. Ein weiteres schönes Detail war das Auge des größten Sturms, der bisher in unserem Sonnensystem entdeckt wurde. Dieser Sturm hält sich in der nördlichen Region des Jupiters auf und besteht seit mehreren hundert Jahren. Selbst Galileo Galilei, beobachtete im 16. Jahrhundert dieses Phänomen, das auch wir im Teleskop erkennen konnten.

Der Abend war ein großer Erfolg, was nicht zuletzt an der großen Anzahl an Interessierten lag.

Wir hoffen, dass Alle Spaß hatten und auch zu unseren nächsten Veranstaltungen kommen, zu denen natürlich alle, die Astrophysik spannend finden herzlich eingeladen sind.

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Unsere Beobachtungen im P-Seminar:

Sonnenbeobachtung:

Wir haben als erstes praktisches Projekt das Teleskop der Schule auf die Sonne ausgerichtet, um Sonnenflecken zu finden. Durch die Technik des Teleskops, muss man es zur Beobachtung nur einmal ausrichten, da sich das Teleskop der Bahn der Sonne automatisch anpasst.

 

Mit dem bloßen Auge (wie auf dem Foto zu sehen) kann man bereits Sonnenflecken und andere interessante Details entdecken.

Um die Beobachtungen auch festhalten zu können, haben wir unser Teleskop mit einer Kamera verbunden, die dann das Bild an einen Laptop übertragen hat. Mit dieser Technik haben wir die folgenden Bilder geschossen und in einer späteren Stunde selbst entwickelt.  

 

Links oben kann man eine Ansammlung an Sonnenflecken erkennen. Sonnenflecken sind Orte auf der Sonne, die eine niedrige Temperatur (ca. 4000 °C) im Vergleich zur restlichen Sonne (ca. 6000 °C) aufweisen.

 

Hier kann man die gesamte Sonne erkennen. Die vielen winzigen Punkte, die sich auf der gesamten Sonnenoberfläche zeigen, werden durch die Bewegung von Plasma in der Sonne erzeugt.